Zeche Osterfeld, Oberhausen

Geschichte:

1873-79 Gründung der Zeche Osterfeld als Hüttenzeche der Gutehoffnungshütte
1897 Beginn der Teufarbeiten am Schacht Sterkrade 1.
1903 Errichtung eines dreibeinigen Strebengerüstes (siehe Fotos) und Beginn der Förderung am Standort Sterkrade.
1908 Inbetriebnahme einer Kokerei am Standort Sterkrade.
1913 Abteufen des Schachtes Osterfeld IV.
1923/24 Errichtung eines 43 Meter hohen Stahlfachwerk-Förderturms (siehe Fotos) über Schacht Osterfeld IV.
1933 Die Zeche Osterfeld übernimmt die Förderung der Zeche Sterkrade.
1945

Wiederaufbau und Ausbau der Zeche Osterfeld.

1989 Bildung des Verbundbergwerks Lohberg/Osterfeld.
1993 Stillegung der Anlagen am Standort Osterfeld Schacht IV.
1994 Einstellung des Betriebs am Standort Sterkrade und Verfüllung von Schacht 1.
1997 Die Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur übernimmt den Standort Sterkrade.

Anmerkungen:

Auf der Foto-Seite sind Fotos von drei verschiedenen Standorten zu sehen. Dabei handelt es sich um Schacht 1 der ehemaligen Zeche Sterkrade, mittlerweile im Besitz der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur. Das Gelände ist leider nicht zugänglich. Es sind Fördergerüst und Schachthalle von Schacht 1 und wohl auch Fragmente der Kokerei erhalten.
Des Weiteren sind Fotos von Schacht IV der Zeche Osterfeld zu sehen. Das Gelände ist umzäunt und macht den Anschein, dass es schon seit Jahren nicht mehr betreten wurde. Die noch vorhandenen Gebäude machen einen verfallenen Eindruck.
Schließlich sind einige Fotos des Nordschachtes des Bergwerks Lohberg/Osterfeld zu sehen. Der Schacht aus den 60er Jahren ist noch in Betrieb und dient der Bewetterung und dem Materialtransport. Nur noch sehr wenige Menschen haben hier ihren Arbeitsplatz.

Stand: 4/2004

Fotos von der Zeche Osterfeld