Mixed-Bereich:

Auf dieser Seite werden Objekte gezeigt, zu denen ich nicht genung Informationen und/oder Fotos besitze, um jeweils eigene Seiten zu gestalten. Dennoch ist das eine oder andere Foto vielleicht ganz interessant und wird daher hier veröffentlicht.

 

Zeche Hansemann in Dortmund:

Die ehemalige Zeche Hansemann in Dortmund wurde vor einiger Zeit mit recht großem Aufwand restauriert und beherbergt nun ein Ausbildungszentrum der Handwerkskammer Dortmund. Die Gebäude sind in einem sehr guten Zustand, wie die folgenden Fotos zeigen. Leider ist auf dem Gelände kein Fördergerüst mehr vorhanden. Die abgebildeten Fotos entstanden am Tag des offenen Denkmals 2001.

 
 

 

Zeche Radbod 1/2/5 in Hamm:

Die Überreste der Schachtanlage Radbod 1/2/5 findet man in Hamm Bockum-Hövel. Erhalten sind im Wesentlichen noch die drei Fördergerüste über den Schächten, zwei Schachthallen und die drei Maschinenhäuser mit ihren Dampffördermaschinen. 1905 wurde an diesem Standort die erste Kohle gefördert; 1990 wurde die Kohleförderung auf der Zeche Radbod eingestellt. Die noch erhaltenen Anlagen der Schächte 1 und 2 gehören heute der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur, welche nach einer Nachfolgenutzung sucht. Schacht 5 ist noch offen und dient als Reserveschacht für das benachbarte Verbundbergwerk Ost. Soweit mir bekannt ist, wird der Schacht zur Zeit als Wetterschacht genutzt. Die Fotos entstanden im April 2003.

 

 

Gasometer Oberhausen:

Der am 15. Mai 1929 fertiggestellte Gasometer in Oberhausen ist mit einem Nutzvolumen von 347.000m3 der größte Gasometer in Europa. Seine Höhe beträgt 117,5 m und sein Durchmesser 67,6 m. Im Jahr 1988 wurde der Gasbehälter stillgelegt, da im Gasverbundsystem Oberhausen kaum noch Zulieferer und Abnehmer vorhanden waren. Seit 1994 dient der Gasometer als Veranstaltungshalle für wechselnde Ausstellungen, deren Besuch sich schon (aber nicht ausschließlich) lohnt, um den riesigen Behälter einmal von innen erleben zu können.

 

 

Zeche Pluto Wilhelm in Herne-Wanne:

Von der ehemaligen Zeche Pluto Wilhelm in Herne-Wanne sind ein Doppelbock-Fördergerüst über Schacht 2, und einige wenige Tagesanlagen übriggeblieben. Das 1953 erbaute Fördergerüst erinnert stark an das über Schacht XII der Zeche Zollverein, was auch nicht verwunderlich ist, da beide Gerüste vom Architekten Schupp entworfen wurden. Schacht 2 ist heute noch befahrbar, da er Teil der zentralen Wasserhaltung der RAG ist und auch das Grubenrettungswesen an diesem Standort angesiedelt ist. Die Fotos entstanden am Tag des offenen Denkmals 2000.

 

 

Havelseen Berlin/Potsdam:

Zu den abgebildeten Objekten habe ich leider keinerlei Informationen. Die Bilder entstanden im Sommer 2001 während einer Rundfahrt über die Havelseen bei Berlin/Potsdam. Das linke Bild zeigt eine alte Kokerei bei Potsdam, das rechte ein Maschinenhaus, das zu einem der Schlösser an den Havelseen gehört.