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Zeche Hannover,
Bochum-Hordel
Geschichte:
| 1856: |
Das abbaufähige
Kohlenfeld unter dem heutige Bochum-Hordel wird an die Bergwerkschaft
Hostmann und Co. AG verkauft. |
| 1857: |
Die Schächte 1 und 2
werden abgeteuft. |
| 1858: |
Der
heute noch existierende 33 Meter hohe Malakowturm wird gebaut. |
| 1893: |
Im
Maschinenhaus wird eine Doppelkolben-Dampffördermaschine als Herzstück
der an dieser Zeche entwickelten Koepe-Förderung installiert. Die
Maschine befindet sich heute noch an Ort und Stelle. |
| 1906-15: |
Für
die Bergarbeiter der Zechen Hannibal und Hannover wird die Siedlung
Dahlhauser Heide errichtet. |
| 1967: |
Die Zeche Königsgrube
wird als erste Anlage der Friedr. Krupp Bergwerke AG, so der aktuelle
Name der Zeche Hannover, geschlossen. |
| 1973: |
Am 31. März wird die
letzte Schicht auf der Zeche Hannover verfahren und damit die letzte
Zeche Bochums geschlossen. Die Schächte werden zügig verfüllt und
einige Jahre danach auch die meisten Tagesanlagen abgebrochen. |
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Anmerkungen:
Leider sind von der
Zeche Hannover nur noch ein Malakow-Förderturm, das angrenzende
Maschinenhaus und ein Lüftermaschinenhaus mit zwei Lüftern übrig. Diese
Anlagen sind heute Teil des Westfälischen Industriemuseums und
können besichtigt werden. Alle Gebäude und Anlagen sind sehr ordentlich
restauriert und werden vom Museum gepflegt. Dies ist einerseits
löblich, andererseits wirken die Reste der Zeche Hannover jedoch für
meinen Geschmack etwas zu "sauber". Ein Besuch ist aber schon deshalb
lohnenswert, weil die alte Dampffördermaschine regelmäßig (mit Hilfe
eines Elektromotors) in Betrieb genommen wird.
Ganz in der Nähe der
Zeche befindet sich die sehr sehenswerte Bergarbeitersiedlung
Dahlhauser Heide, die von Robert Schmoll, dem Hausarchitekten der
Familie Krupp, als Gartenstadt konzipiert wurde.
zu den Fotos
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