Zeche Ewald Fortsetzung, Oer-Erkenschwick

Geschichte:

1899 Abteufen der Schächte 1 und 2. Das Bergwerk heißt zunächst für einige Jahre Graf Waldersee.
1902 Beginn der Förderung.
1903 Abteufen von Schacht 3.
1911 Inbetriebnahme einer Kokerei.
1913/25 Abteufen der Schächte 4 und 5.
1931-38 Vorübergehende Stilllegung des Bergwerkes wegen Absatzschwierigkeiten.
1974  Durchschlag zum Bergwerk General Blumenthal in Recklinghausen.
1976 Förderverbund mit General Blumenthal. Die Kohle wird von diesem Zeitpunkt an über den Schacht Blumenthal 11 (ehemals Shamrock 11) nach über Tage gebracht.
1978 Abbau nur noch im Baufeld Haard. Umbenennung von Ewald Fortsetzung in Bergwerk Haard.  
1977-81 Abteufen von Schacht An der Haard 1.
1984 Stilllegung der Kokerei.
1992 Gründung des Verbundbergwerkes Blumenthal/Haard.
1996 Verfüllung von Schacht 2.
1999 Endgültige Stillegung von Ewald Fortsetzung und Verfüllung der Schächte 1,3,4 und 5. Der Schacht An der Haard 1 wird als Reserveschacht offen gehalten.

Anmerkungen:

Von der Zeche Ewald Fortsetzung 1/2/3 in Oer-Erkenschwick, die von vielen als eine der schönsten Schachtanlagen des Ruhrgebiets bezeichnet wurde, ist leider nur noch wenig übrig, da im Jahr 2002 umfangreiche Abrissarbeiten begonnen wurden.
Erhalten werden soll das deutsche Strebengerüst über Schacht 3 mit Schachthalle, die Maschinenhalle und Fördermaschine von Schacht 2 und dazu der Verwaltungstrakt, die Kaue und das Magazin. Im Vergleich zur Größe der ehemaligen Gesamtanlage ist das relativ wenig.
Auf dem freigewordenen Gelände soll in Zukunft etwas sensationelles errichtet werden: ein Ponyhof.

Auf der Schachtanlage Ewald Fortsetzung 4/5 wurde im Dezember 2002 die Demontage begonnen.
Stand: 1/2003.

zu den Fotos von Ewald Fortsetzung 1/2/3