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Zechen Erin und
Teutobugia, Castrop-Rauxel und Herne Holthausen
Geschichte Zeche Erin:
| 1866: |
Gründung der Zeche Erin
durch den Iren Thomas Mulvany. |
| 1867: |
Erste Abteufarbeiten und
später Aufnahme der Kohleförderung. |
| 1871/73: |
Zwei
Schalgwetterexplosionen mit insgesamt 12 Todesopfern. |
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1873:
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Förderung von ca.
163.600 Tonnen Kohle mit etwa 1.337 Mitarbeitern. |
| 1889: |
Abteufen des
Wetterschachtes Erin 3 im Castrop-Rauxeler Stadtteil Schwerin, der ab
1904 auch als Seilfahrtschacht dient. |
| 1929: |
Durchschlag zur Zeche
Teutoburgia. |
| 1929/30: |
Der Hammerkopfturm über
Schacht 3 erhält sein heutiges Aussehen. Heute ist der 38 Meter hohe
Turm der älteste erhaltene Hammerkopfturm in NRW. |
| 1930: |
Beginn des Baus einer
Großkokerei. |
| 1941: |
Vorrübergehende
Einstellung des Betriebes wegen starker Bombenschäden. |
| 1951-54: |
Abteufen des
Hauptförderschachtes 7 und Errichtung des heute noch vorhandenen 68
Meter hohen deutschen Strebengerüstes in Vollwandbauweise über diesem
Schacht. |
| 1967: |
Übernahme der Zeche
durch die Bergbau AG Lothringen. |
| 1983: |
Schließung der Zeche
Erin am 23.12. |
| 1984: |
Schließung der Kokerei
und Beginn der Abbrucharbeiten. |
Geschichte Zeche
Teutoburgia:
| 1958: |
Verleihung der
Grubenfelder Teutoburgia II, III, IV. |
| 1902: |
Konsolidierung der
Berechtsame zu Teutoburgia. |
| 1907: |
Der Bochumer Verein
erwirbt das Grubenfeld und legt die Zeche Teutoburgia an. |
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1907-10:
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Abteufen der Schächte
Teutoburgia 1 & 2 und Errichtung des heute noch erhaltenen
Fördergerüstes über Schacht 1. |
| 1910: |
Das Steinkohlengebirge
wird erreicht. |
| 1911: |
Aufnahme der Förderung,
zunächst etwa 81.000 Tonnen mit ca. 500 Beschäftigten. 6 Bergleute
werden durch eine Schlagwetterexplosion getötet. |
| 1912: |
Weitere 6 Bergleute
sterben bei einer Schlagwetterexplosion. |
| 1913: |
Förderung von 554.000
Tonnen Kohle durch ca. 1.500 Beschäftigte. |
| 1925: |
Unwirtschaftlichkeit
führt zur Schließung der Zeche. |
| 1929: |
Grubenfeld und
Tagesanlagen werden von der Zeche Erin übernommen. Die Schächte werden
zur Seilfahrt und Bewetterung genutzt. Erste Gebäude werden abgerissen.
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| 1983: |
Endgültige Schließung
von Erin/Teutoburgia. Anschließend Verfüllung der Schächte und Abbruch
nahezu aller Tagesanlagen. |
Allgemeines:
Von den Tagesanlagen der
Zechen Erin und Teutoburgia ist leider fast nichts mehr vorhanden. Es
existieren lediglich noch Maschinenhalle und Fördergerüst über Schacht
1 der Zeche Teutoburgia und Förderturm bzw. Fördergerüst über den
Erin-Schächten 3 und 7, sowie ein Verwaltungsgebäude. Nachts werden die
Fördergerüste angestrahlt.
Auf dem Erin-Gelände befindet sich heute einer der sehr beliebten
Dienstleistungs- und Gewerbeparks, auf dem Teutoburgia-Gelände der Kunstwald Teutoburgia mit
Installationen des Klangkünstlers Christoph Schläger, der auch die alte
Maschinenhalle nutzt.
In direkter Nachbarschaft zu den Überresten der Zeche Teutoburgia
befindet sich die restaurierte und wirklich sehenswerte Zechensiedlung
Teutoburgia.
zu den Fotos
Nachtfotos
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